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Prostata vs. Penis: zwei unterschiedliche Wege, wie Männer squirten können

Männliches Squirting wird oft so dargestellt, als handle es sich um ein einziges Phänomen.
In Wirklichkeit gibt es zwei unterschiedliche Wege, die zur Freisetzung von Flüssigkeit aus dem Penis während sexueller Stimulation führen können:
einen, der durch peniale Stimulation ausgelöst wird, und einen anderen durch Prostatastimulation.

In diesem Artikel erklären wir den Unterschied.


Zwei Mechanismen, nicht einer

Sowohl penisgetriggertes als auch prostatagetriggertes Squirting involvieren die Blase.
Die Auslöser, Empfindungen und physiologischen Mechanismen unterscheiden sich jedoch.

Diese Unterscheidung zu verstehen ist entscheidend, bevor man einen der beiden Wege ausprobiert.


Männliches Squirting durch peniale Stimulation

Peniales Squirting entsteht durch äußere Stimulation des Penis, genauer gesagt der Eichel, ohne direkte Stimulation der Prostata.

Wie es funktioniert

  • Anhaltende peniale Erregung erhöht den Blutfluss und die neurologische Stimulation.

  • Die Blase füllt sich während der Erregung allmählich.

  • Die Beckenmuskulatur entspannt sich anstatt sich zusammenzuziehen.

  • Die Flüssigkeit wird anschließend über die Harnröhre freigesetzt.

Dieser Mechanismus ist stark von mentaler Entspannung und dem Abbau von Hemmungen abhängig.

Typische Merkmale

  • häufig begleitet von starkem Harndrang

  • tritt ohne Penetration auf

  • kann vor der Ejakulation, anstelle von ihr, sehr häufig jedoch nach ihr auftreten

  • Empfindung basiert auf Druck statt auf Kontraktionen

Dies ist die zugänglichste Form für Anfänger, aber psychologisch auch die schwierigste.


Männliches Squirting durch Prostatastimulation

Prostatisches Squirting entsteht durch direkte Stimulation der Prostata, meist über den Enddarm.

Wie es funktioniert

  • Prostatastimulation löst intensive neurologische Reaktionen aus.

  • Die Beckenboden-Kontraktionen sind tiefer und unwillkürlich.

  • Die Blase reagiert mit der Freisetzung von Flüssigkeit.

  • Die Freisetzung kann mit einem Prostataorgasmus zusammenfallen oder ihm folgen.

Dieser Weg umgeht einen Großteil der psychologischen Blockaden, die bei penialer Stimulation auftreten.

Typische Merkmale

  • erfordert innere Stimulation

  • oft mit einem Prostataorgasmus verbunden

  • weniger abhängig von bewusster Entspannung

  • tiefere und manchmal überwältigende Empfindungen

Diese Form ist körperlich technischer, wird mental jedoch oft leichter, sobald persönliche Grenzen überschritten sind.


Zentrale Unterschiede auf einen Blick

Stimulation

  • Penis: extern

  • Prostata: intern

Hauptauslöser

  • Penis: Entspannung

  • Prostata: neurologischer Reflex

Psychologische Barriere

  • Penis: hoch

  • Prostata: geringer

Körperliche Intensität

  • Penis: moderat

  • Prostata: oft intensiv

Lernkurve

  • Penis: mental

  • Prostata: technisch


Warum sie oft verwechselt werden

Die meisten Menschen entdecken männliches Squirting durch Pornografie oder fragmentierte Informationen.
Pornografie zeigt, dass etwas passiert, erklärt aber selten, wie.

Ohne klare Erklärungen werden peniales und prostatisches Squirting oft in einen Topf geworfen, obwohl sie unterschiedlich funktionieren und unterschiedlich erlebt werden.


Welches ist „besser“?

Keines.

Es handelt sich um unterschiedliche Erfahrungen, nicht um Leistungen, die miteinander verglichen werden sollten.

Manche Männer erleben das eine, aber nicht das andere.
Manche erleben beides.
Manche erleben keines von beiden.

Keine dieser Situationen definiert sexuellen Erfolg oder Misserfolg.


Hygiene, Sicherheit und Einvernehmen

Da beide Formen eine Flüssigkeit beinhalten, die Urin entspricht:

  • ist ausreichende Hydration wichtig

  • grundlegende Hygiene ist notwendig

  • Einvernehmen und Kommunikation sind essenziell

Prostatastimulation erfordert zusätzlich:

  • eine angemessene Vorbereitung

  • Geduld

  • Respekt vor körperlichen Grenzen

Unbehagen ist immer ein Signal, aufzuhören.


Mein persönliches Fazit

Männliches Squirting ist kein einzelnes Phänomen mit verschiedenen Bezeichnungen.
Es handelt sich um zwei unterschiedliche Mechanismen, die ein visuell ähnliches Ergebnis erzeugen.

Persönlich habe ich peniales Squirting gemeistert und beginne gerade, prostatisches Squirting zu erforschen. Es sind wirklich unterschiedliche und nicht vergleichbare Empfindungen. Den eigenen Körper zu kennen und die eigenen Grenzen zu respektieren, ist entscheidend.

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